IRES-Lehre-Projekt: Studierende aus den USA an der UHH
5. Juni 2026, von Kai Brüssau/ Julia Bachale

Foto: UHH/Voß
Das IRES-Lehre-Projekt ist mit sieben Studierenden aus den USA in die nächste Phase gestartet
Das IRES-Projekt ist in die nächste Phase gestartet. Am Montag, den 1. Juni 2026, haben wir vom Institut für Wirtschaftsinformatik sieben Studierende aus den USA mit ihrer Professorin Dr. Monica Gentili begrüßt. In den nächsten sechs Wochen (bis zum 9. Juli 2026) arbeitet das IWI mit den Studierenden verschiedener US-amerikanischer Universitäten an Projekten zum Thema Digital Twins in der Hafenlogistik und im öffentlichen Nahverkehr.
Neben der wissenschaftlichen Arbeit, die vor allem durch Dr. Kai Brüssau, Dr. Robert Stahlbock und Prof. Dr. Stefan Voß angeleitet wird, sind auch viele kulturelle Aktivitäten und Besuche bei namhaften Hamburger Unternehmen geplant. Ein Besuch bei Eurogate hat schon in der ersten Woche stattgefunden. Dabei wurde den Studierenden ein interessanter Einblick in die Prozesse auf einem Container-Terminal geboten.
Im Rahmen des IRES-Projektes soll eine Problem-Domäne (Terminal oder Nahverkehr) virtuell abgebildet werden. Alle physischen Geräte und weitere relevante Entitäten werden virtuell nachgestellt und die zugehörigen Daten in Echtzeit gespeichert. Mit Hilfe von KI (Optimierung/Heuristiken/maschinelles Lernen) werden Planungsprobleme gelöst und die Ergebnisse an die realen technischen Anlagen und Entitäten zurückgemeldet, um diese zu steuern. Dadurch kann jederzeit auf Veränderungen durch Störungen - beispielsweise automatisiert - reagiert und der Ablauf der Prozesse effizienter gestaltet werden. Ziele sind dabei Einsparungen von Kosten und Emissionen. Insbesondere weil technische Anlagen zunehmend autonom arbeiten, gewinnen digitale Zwillinge immer mehr an Bedeutung.
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