DIN-Innovationspreis für Gerald DäubleDIN-Innovationspreis für Gerald Däuble
14. April 2014, von HARCIS

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Im Rahmen der Hannover Messer wurde in dieser Woche der DIN-Innovationspreis an Gerald Däuble, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, verliehen.
In seiner Master-Arbeit ist Gerald Däuble der Frage nachgegangen, welche Determinanten den Erfolg hybrider Produkte und somit die hybride Wertschöpfung beeinflussen. Die Problemlösung für den Kunden wird dabei als Strategie der Kundenbindung immer häufiger auch von kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt. Bisher fehlte hierfür eine integrierte Betrachtung der Wirkungszusammenhänge verschiedener Determinanten über den gesamten Lebenszyklus. Diese sind als Entscheidungsgrundlage für ein erfolgreiches Management hybrider Leistungsbündel unabdingbar. Kernziel der Arbeit von Gerald Däuble war es daher, ein Modell zur Entscheidungsunterstützung im Bereich der hybriden Wertschöpfung zu erarbeiten.
Das vom BMWi geförderte Projekt „Leitlinien für die Bewertung von Lebenszykluskosten in Produkt-Dienstleistungssystemen“ im Rahmen des INS-Förderprogramms ermöglichte es dem Autor, auf umfangreiches Expertenwissen aus der Praxis zuzugreifen. Die für die praktische Anwendung relevanten Ergebnisse dieser Arbeit wurden in die DIN SPEC 77234 überführt.