Energie-Lunch an der Business SchoolAustausch zu Energieverbrauch und nachhaltigen Maßnahmen
5. Mai 2026

Foto: UHH
Die Nachhaltigkeitsbeauftragte der University of Hamburg Business School, Prof. Dr. Simone Neumann, hat im Rahmen eines Energie-Lunchs mit den Teilnehmenden den Energieverbrauch des Hauses der Betriebswirtschaft evaluiert und Anreize für den sparsamen Umgang mit Energie diskutiert.
Prof. Dr. Simone Neumann, Professorin für Nachhaltige Logistik- und Mobilitätssysteme, hat in ihrer Rolle als Nachhaltigkeitsbeauftragte der University of Hamburg Business School erstmals einen Energie-Lunch veranstaltet.
Zum Auftakt des Events erwartete die Teilnehmenden ein Quiz rund um das Thema Energie: Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der öffentlichen Stromerzeugung in Deutschland im ersten Quartal 2026 bei 53 Prozent lag?
Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den Energieverbrauch des Gebäudes in der Moorweidenstraße, indem die Strom- und Fernwärmedaten der vergangenen Jahre mit Power BI visualisiert wurden. Für das Gebäude in der Moorweidenstraße lag der Fernwärmeverbrauch im ersten Quartal dieses Jahres bei ca. 120.000 kWh, was einem Jahresverbrauch von ungefähr 20 durchschnittlichen Haushalten entspricht. Zu erkennen ist auch, dass der Energieverbrauch stark von der durchschnittlichen Außentemperatur abhängt. So ist der Energieverbrauch im ersten Quartal dieses Jahres verglichen mit den Jahren zuvor hoch, die durchschnittliche Außentemperatur ist aber auch vergleichsweise gering. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen kurzen Input von Jesse Brunkhorst, Teamleitung Energiemanagement Universität Hamburg, der den Blick auf die gesamte Universität weitete und aufzeigte, wie das Thema Energieeffizienz über die Business School hinaus angegangen wird. So wurde beispielsweise ein Anreizsystem, das einen umweltfreundlichen Umgang mit dem Thema Energie belohnen soll, und ein Konzept zum Ausbau von Photovoltaik an der Universität vorgestellt.
In einer abschließenden Diskussion stimmten die Teilnehmenden darin überein, dass Gamification ein guter Motivationsanreiz sein kann. So könnte man zum Beispiel dafür belohnt werden, die Treppenstufen zu benutzen statt des Aufzugs.