Studium und LehreClaussen-Simon-Fonds für Hochschulen fördert Projekt „Science for Democracy“
15. Juli 2026

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Der Claussen-Simon-Fonds für Hochschulen fördert das Projekt „Science for Democracy“ von Prof. Dr. Dorothea Alewell und dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Mariusz Scharfenberg in Höhe von 5.500 Euro.
Der Claussen-Simon-Fonds für Hochschulen fördert das Projekt „Science for Democracy“ in Höhe von 5.500 Euro. Initiatoren sind Prof. Dr. Dorothea Alewell, Professur für Personalwirtschaft an der University of Hamburg Business School, und Mariusz Scharfenberg, Diplom-Ingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Erdwissenschaften an der MIN-Fakultät (IT, Earth and Society Research Hub, ESRAH). Die Mittel dienen der Verbesserung des akademischen Lehrens und Lernens und sollen bei der Entwicklung neuer Möglichkeiten und Formate der Lehre dienen.
Konkretes Ziel des Projektes ist es, Studierende im Thema Demokratie zu trainieren.
„Wir möchten eine interdisziplinäre und interaktive Lehrveranstaltung zum Themenfeld ‚Demokratiekompetenz und Wissenschaftlichkeit‘ für Studierende aller Fakultäten der Universität Hamburg entwickeln und im Sommersemester 2027 erstmalig anbieten“, sagt Prof. Alewell.
Wissenschaftlichkeit als Haltung und „Demokratiemuskeln“
Die zentrale Idee hinter dieser Lehrveranstaltung besteht vor allem aus zwei Elementen: Zum einen auf der Wissenschaftlichkeit als Haltung, um demokratische Resilienz zu stärken. Dabei kann die Wissenschaftlichkeit auch zu einem Persönlichkeitsmerkmal oder Teil der eigenen Identität werden. Zum anderen zielt die Veranstaltung darauf auf, diese Wissenschaftlichkeit in Aktion zu bringen und in der Praxis außerhalb der Wissenschaft umzusetzen. Hier spielt die Kommunikation eine große Rolle. Dabei sollen sogenannte „Demokratiemuskeln“ definiert werden, ähnlich dem dänischen Projekt Demokratiefitness.dk. Hier wurden 10 Muskeln der Demokratie in interaktiven Gruppenübungen trainiert, von „aktivem Zuhören“ bis selbst „eine starke Stimme sein“. Die Initiatoren des Projektes möchten beide Elemente miteinander zu einem integrativen „Wissenschafts- und Demokratie-Training“ verbinden.
Einbindung über den universitätsweiten Freien Wahlbereich
Perspektivisch möchten die beiden Antragsstellenden weitere Lehrende der Universität Hamburg gewinnen, die diese Kurse auch anbieten. Dadurch könnten noch mehr Studierende in die Trainings aufgenommen werden. Die Kurse werden im universitätsweiten Freien Wahlbereich, dem sog. Cross Disciplinary Learning Hub, wählbar sein und die Studierenden können dabei ECTS erwerben. Zudem wird geprüft, ob die Kurse in bestehende Zertifikate wie das Friedensbildungszertifikat aufgenommen werden können.
Über die Antragstellenden
Die Antragsstellenden sind seit vielen Jahren in unterschiedlichen Rollen in der Wissenschaft tätig und werden bis Ende des Jahres beide die Ausbildung als Trainer bzw. Trainerin in „Demokratiefitness“ absolvieren.
Informationen zur Buchbarkeit des Demokratiekurses werden sobald verfügbar auf der Homepage und STiNE veröffentlicht.

