IFORS 2026Schwerpunkt „Operations und Supply Chain Management“ auf der IFORS 2026
5. August 2026, von Yagmur Gül

Foto: UHH Business School
Das Team des Schwerpunktbereichs Operations und Supply Chain Management war im Juli auf der IFORS in Wien vertreten, eine der größten internationalen Konferenzen im Bereich Operations Research, um seine Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich mit anderen Forschenden auszutauschen.
Vom 12. bis 17. Juli waren die Professuren für Nachhaltige Logistik und Mobilität sowie für Operations Management auf der 24. IFORS-Dreijahreskonferenz in Wien vertreten. IFORS ist eine der größten internationalen Konferenzen im Bereich Operations Research, die unter dem Motto „Entscheidungsunterstützung für eine nachhaltige Welt“ rund 3.000 Forschende und Praktiker aus aller Welt zusammenbrachte.
Das Team des Schwerpunktbereichs Operations und Supply Chain Management nutzte die sechs ereignisreichen Tage optimal: Simone Neumann, Professorin für Nachhaltige Logistik und Mobilität, leitete während der sechstägigen Veranstaltung eine Konferenzsitzung, während Yağmur Gül, Asra Dia und Lina Schmidt aus dem Schwerpunktbereich Operations und Supply Chain Management jeweils ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor einem internationalen Publikum vorstellten. Dabei ging es um die Themen „Auftragsentnahme in einem kompakten Lagersystem mit seitlichem Zugriff“, „Erwartete Entnahmezeit in kompakten Lagersystemen mit seitlichem Zugriff“ bzw. „Handelsreisenden-Probleme mit stochastischer Nachfrage: Optimierung von Ankunftszeitzusagen bei Mitfahrdiensten“. Auch Julian Golak schloss sich dem Team in Wien an.
Mit ihrem breit gefächerten Programm bot die Konferenz einen guten Überblick über aktuelle Trends in der Operations Research-Community. Die zunehmende Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz und Operations Research war ein wiederkehrendes Thema in vielen Sitzungen. Das Team der University of Hamburg Business School besuchte zudem Vorträge zu Themen, die von Fairness bei Verteilungsproblemen und Zerlegungsmethoden bis hin zu den neuesten Entwicklungen bei Lagersystemen reichten und jeweils neue Perspektiven und Impulse für unsere eigene Forschung lieferten.
Ebenso wertvoll waren jedoch die Momente dazwischen: inspirierende Gespräche bei einer Tasse Kaffee, zum Nachdenken anregende Vorträge und neue Kontakte zu Forschenden aus ganz Europa und darüber hinaus.

