Blutspendemarketing zwischen Forschung und PraxisDRK-Blutspendedienst und Universität Hamburg im Dialog
13. Januar 2026

Foto: Martin Oesterer
Beim Austausch zwischen der Universität Hamburg und dem DRK-Blutspendedienst standen aktuelle Fragen des Blutspendemarketings im Fokus. Diskutiert wurden unter anderem Awareness, Zielgruppenansprache und die Gewinnung freiwilliger Helferinnen und Helfer – mit dem gemeinsamen Ziel, Forschung und Praxis noch enger zu verzahnen.
Wie lassen sich Blutspenden wirksam fördern? Und welchen Beitrag kann die Marketingforschung dazu leisten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 20. Hamburger Forums, bei dem Expertinnen und Experten der Universität Hamburg sowie der DRK-Blutspendedienste Baden-Württemberg-Hessen und Nord-Ost in Hamburg zusammenkamen. Auch Mitarbeitende der Professur von Michel Clement waren seitens der University of Hamburg Business School vertreten.
Ziel des Treffens war es, den Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Umsetzung weiter zu intensivieren. Im offenen Dialog wurden zentrale Herausforderungen des Blutspendewesens diskutiert, darunter die Frage nach der aktuellen Awareness für Blutspenden in Deutschland und möglichen Ansätzen zu ihrer gezielten Steigerung, besondere Anforderungen bei der Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund sowie Strategien zur Gewinnung und langfristigen Bindung freiwilliger Helferinnen und Helfer. Zudem ging es um geplante Kampagnen der Blutspendedienste und darum, wie diese durch wissenschaftliche Forschung wirksam unterstützt werden können.
Der Austausch lieferte zahlreiche neue Impulse, konkrete Erkenntnisse und spannende Ansatzpunkte für zukünftige Forschungsprojekte. Zugleich wurde deutlich, wie wertvoll eine enge, praxisnahe und teamorientierte Zusammenarbeit zwischen Universität und Blutspendediensten ist.

