DiversitätUD(L)ehre: Mehr Universal Design for Learning in der Lehre
22. Januar 2026

Foto: UHH/RRZ-MCC/Mentz
Mit dem Projekt UD[L]ehre: Mehr Universal Design for Learning in der Lehre sollen Studierende mit ihren diversen Bedürfnissen beim Lernen unterstützt werden.
Diversität wird derzeit breit gesellschaftlich diskutiert. Häufig geht es dabei um Merkmale wie Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Herkunft und ethnische Zugehörigkeit sowie Religion. Im Unterschied dazu waren unterschiedliche Lehr-Lern-Bedürfnisse und Präferenzen sowie der barrierefreie Zugang von Materialien für Menschen mit unterschiedlichen Handicaps bisher kein großes Diskussionsthema an Universitäten.
Doch Umfragen zeigen, dass der Bedarf nach individuellen Angeboten in der Lehre ansteigt, sei es durch Studierende mit Neurodiversität, mit Migrationshintergrund, durch internationale Studierende oder Studierende mit Beeinträchtigung. Das Projekt „Universal Learning Design“ (kurz UDL) zielt nun darauf ab, dass Studierende mit ganz unterschiedlichen Lernstilen und Wahrnehmungsmustern in der universitären Lehre gute und für sie passende Zugänge, Anregungen und Materialien finden. Dazu sollen Lehrende ermutigt, qualifiziert und auch mit Ressourcen unterstützt werden, ihre eigene Lehre UDL-gerecht umzustellen.
Unser Engagement
Zwei Lehrende unserer Business School beteiligen sich bereits an diesem Projekt: E-Learning-Koordinatorin Dr. Anja Günther gestaltet ihre Veranstaltungen zu Soft-Skills um, Prof. Dr. Dorothea Alewell gestaltet ihre Bachelor-Vorlesung Personalplanung (WiSe25/26) und ihre Mastervorlesung „Management der Arbeitsbeziehungen“ (SoSe26) nach UDL-Prinzipien um. Das UDL-Projekt finanziert dabei je eine studentische Hilfskraft, Anett Hahn und Sofya Danielyan, die die Umgestaltung der Lehrveranstaltungen mit viel Elan, Arbeitszeit und Know-How - und auch mit ihrer studentischen Perspektive - unterstützen.

