Impossible Founders Summer SchoolDeep-Tech-Wissenschaft in Physik und Medizin trifft auf Wirtschaft
18. September 2026

Foto: Juan Camilo / Impossible Founders
50 Nachwuchsforschende hatten bei der Impossible Founders (iF) Summer School „Deep Tech Science in Physics & Medicine meets Business“ in Hamburg Gelegenheit, interdisziplinär Ideen zu entwickeln und Inspirationen zu sammeln.
Gemeinsam mit der Start-up-Fabrik Impossible Founders haben die Universität Hamburg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, DESY, die Stellenbosch Business School und die Universität Groningen eine sechstägige Summer School mit dem Titel „Deep Tech Science in Physics & Medicine meets Business“ für 50 Doktoranden an der Schnittstelle von Physik, Medizin, Medizintechnik und Wirtschaft.
Die Studierenden, die alle an der Entwicklung von Deep-Tech-Start-ups arbeiten, kamen aus Belgien, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden und sogar aus Indien. Sie hatten während der Veranstaltung vom 13. bis zum 18. September die Gelegenheit, das Marktpotenzial wichtiger wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erkunden, in interdisziplinären Teams zu arbeiten und vielversprechende Technologien in erste, für eine Unternehmensgründung geeignete Geschäftsfelder umzusetzen.
Unter anderem gab es Vorträge zu Quantenphysik (Prof. Dr. Ludwig Mathey) und Röntgenphysik (Prof. Dr. Florian Grüner) sowie Medizintechnik (Prof. Dr. Meike Saul) an der Universität Hamburg und einen Workshop über die Chancen von Gründungen in der Deep-Tech-Branche (Prof. Dr. Michel Clement).
Claus Hegmann, Promovend an der Professur für Marketing & Customer Insight von Prof. Dr. Mark Heitmann, sagt: „Die iF Summer School war eine spannende Möglichkeit, die eigene Forschung in einem anderen Licht zu sehen und potenzielle Gründungsmöglichkeiten zu entdecken. Zusätzlich zu fachlichem Input von Professoren verschiedener Fachrichtungen hatten wir während der Woche die Möglichkeit, mit erfahrenen Mentoren und Personen aus der Startup-Szene zu sprechen.“
Sein Kollege Tijmen Jansen, Doktorand an derselben Professur, ergänzt: „Ich habe mit Leuten aus den Bereichen Quantencomputing und Medizintechnik zusammengearbeitet. Das war anfangs eine Herausforderung, denn jeder betrachtete dasselbe Problem aus der Perspektive seines eigenen Fachgebiets, und wir redeten oft aneinander vorbei. Es dauerte eine Weile, bis wir eine gemeinsame Sprache gefunden hatten, aber die unterschiedlichen Perspektiven ließen uns auch Dinge erkennen, die keiner von uns allein gesehen hätte. Jede Feedbackrunde hat uns dazu veranlasst, die Idee und den Pitch zu überdenken und neu zu gestalten, was die Woche intensiv und spannend machte.“
Mitinitiator Michel Clement, Professor für Marketing und Medien, zieht ein positives Fazit: „Es war sehr interessant zu sehen, mit welchen Ideen die Talente aus aller Welt nach Hamburg kamen. Ich denke, hier ist ein sehr schönes, neues Format entstanden.“

